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Waldabenteuer Fortsetzung

Nach einer reichlichen Stunde klarte es auf und die Pfeile von den Jungs trafen bereits immer öfter ins Gold.

Dann also los. Das Wasser auf der Pleiße war deutlich gesunken. Dennoch ließen wir Vorsicht walten. Der Floßgraben war wie immer ein Erlebnis und die weite Fahrt über den Cosputener See wurde uns durch die urigen Schreie der Bungeejumper am Nordstrand verkürzt.

Unser Lager schlugen wir wie immer am Gestade des Elsterstausees auf. Es ist schon ein seltsam wehmütiger Eindruck, den die von einer Vielzahl von Gräsern, Buschwerk und ganz jungen Bäumen bewachsene Ex-wasserfläche auf den Betrachter macht. Die darin weidende Schafherde belebt das Ganze schon wieder.

Bald surrten die Pfeile durch die Luft, die großen und kleinen Jäger wurden immer besser. Bei Grillduft und Lagerfeuer klang der Tag gemütlich aus.

Die Nacht war eine frische und der Morgen verhüllte sein Angesicht hinter Nebelschwaden. Bewegung war angesagt. Frühstück machen, Holz holen, zum See laufen. Und schon sprang der Kreislauf an und die Morgenkühle hatte keine Chance.

Die Fahrt über die Elster haben wir uns nicht getraut. Zu stark erschien uns immer noch die Strömung und mit den Kindern an Bord wollten wir das nicht riskieren. Also genossen wir noch einmal bei strahlender Sonne und schneeweißen Wolkenbergen den Cosputener See. Diesmal taten wir das nicht allein. Der Bootsverleih am Wildpark machte an diesem Tag offensichtlich ein gutes Geschäft. Und auch wenn die Hightec - Schleuse zwischen Cosputener See und Lauer wieder einmal den Geist aufgegeben hatte und wir die Boote wie in alten Tagen umtragen mussten, es waren wieder einmal bewegte und erholsame Tage, sowohl für die Großen als auch für die kleinen Waldabenteurer.

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